Marianische Männerkongregation
Mariä Verkündigung am Bürgersaal zu München

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Geschichte

Am Dreifaltigkeitssonntag, den 06. Juni des Jahres 1610 wurde die Kongregation von siebzehn Männern auf dem geistigen Fundament der 1564 in Rom ins Leben gerufenen Marianischen Kongregation (MC) gegründet. Im Jahr 1625 umfasste sie bereits 1.000 Sodalen.

Die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges und der Pest ließen die Anzahl der Sodalen um das Jahr 1650 auf 380 absinken. Doch dann ging es rasch wieder aufwärts, und um 1710 gehörten der Kongregation über 3.000 Sodalen an. Damals errichtete die Kongregation den Bürgersaal als Betsaal.

Ziel war, Glauben und Leben zu vereinen und eine besondere Beziehung zu Maria zu pflegen. Die Münchner Marianische Männerkongregation ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Marianischen Männerkongregationen, die ca. 50.000 Mitglieder zählt.

1778 wird der Bürgersaal zur Kirche geweiht. Die Säkularisation von 1803 brachte auch für unsere Kongregation erhebliche Einschränkungen und große materielle Entbehrungen. Doch der Opfersinn der Sodalen glich diese bald wieder aus. Um 1910 bestand die Kongregation wieder aus mehr als 2.500 Sodalen.

Während des Zweiten Weltkrieges wird die Bürgersaalkirche schwer zerstört. 1945 beginnt der lange dauernde Wiederaufbau. In den Jahren 2000 - 2004 erfolgt eine komplette Renovierung der Ober- und Unterkirche. Seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts ist die tägliche 12:00 Uhr Messe zu einer festen Einrichtung geworden, die stets gut besucht ist.

In dieser Kirche feiern die Sodalen ihre Konventsmessen und halten im Pater-Rupert-Mayer-Saal ihre Versammlungen ab.

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