Marianische Männerkongregation
Mariä Verkündigung am Bürgersaal zu München

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Ausstellung Rupert Mayer

Ausstellung im Kongregationsmuseum zum Seligen Pater Rupert Mayer SJ

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Der erste Raum unseres Kongregationsmuseums ist dem Seligen Pater Rupert Mayer SJ gewidmet, der ab dem 28. November 1921 als Präses und ab dem 16. Juli 1926 zugleich als Präfekt der Marianischen Männerkongregation Mariä Verkündigung am Bürgersaal zu München wirkte. Er hatte die beiden wichtigsten Ämter unserer Kongregation bis zu seinem Tod am 01. November 1945 inne. In seiner Zeit als Präses bzw. Präfekt wirkte Pater Rupert Mayer SJ nicht nur am Bürgersaal, sondern auch in St. Michael als Beichtvater, Prediger und "Münchner Caritas-Apostel". Nach seinem Tod wurden seine sterblichen Überreste am 23. Mai 1948 in die Gruft der Unterkirche am Bürgersaal überführt und finden seitdem hier ihre ewige Ruhe. Der Eingang zur Grabstätte von Pater Rupert Mayer SJ befindet sich ebenfalls in dem ihm gewidmeten Ausstellungsbereich und zeichnet sich durch einen Umriss am Boden ab.

Die Kongregation ist der Deutschen Provinz der Jesuiten KdöR und insbesondere Frau Dr. Rita Haub, der Leiterin des Referates für Geschichte und Medien der Deutschen Provinz der Jesuiten, sehr dankbar dafür, dass für den Ausstellungsbereich Pater Rupert Mayer SJ derart herausragende und historisch wertvolle Objekte als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurden. Erst durch diese Exponate wurde es möglich, den Lebensweg des Seligen Pater Rupert Mayer SJ zu veranschaulichen und plastisch nachzuzeichnen.

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In unserer Ausstellung können Sie sich ausführlich über den "Menschen" Pater Rupert Mayer SJ informieren und erfahren mehr über den "Jesuiten und Seelsorger". Es werden Ihnen persönliche Gegenstände aus der Kindheit, Jugendzeit und der Zeit als Seelsorger vor, während und nach dem 1.Weltkrieg von Pater R. Mayer SJ präsentiert, die ausführlich beschrieben sind.

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Im weiteren Verlauf befasst sich die Ausstellung mit dem "Widerstandskämpfer" und dem"Seligen" Pater Rupert Mayer SJ. Es werden Exponate aus seinem Leben gezeigt, die aus der Zeit des 3. Reiches und des Nationalsozialismus stammen, darunter seine Schreibmaschine, diverse Dokumente zur wiederholten Verhaftung durch die Gestapo und schließlich auch sein Koffer, der zu jener Zeit stets gepackt bereit stand. Und am Ende der Ausstellung werden Dokumente zum Seligsprechungsprozess und der Seligsprechung durch den damaligen Papst Johannes Paul II. gezeigt.

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Weitere Bilder zur Ausstellung über Pater Rupert Mayer SJ

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