Marianische Männerkongregation
Mariä Verkündigung am Bürgersaal zu München

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Die Zerstörung 1944

In der Nacht vom 24. auf den 25. April des Jahres 1944 zerbombten alliierte Luftstreitkräfte in mehrwelligen Angriffen die Bürgersaalkirche und die beiden angrenzenden Wohnhäuser. Spreng- und Brandbomben, sowie Phosphorkanister ließen den gesamten Bau ein Raub der Flammen werden. Trotz des übermenschlichen Einsatzes von Pater Koerbling SJ und weiteren Helfern konnte dem Umsichgreifen des Feuers kein Einhalt geboten werden. Die Zerstörung war total. Die Bürgersaalkirche und die beiden angrenzenden Wohnhäuser brannten bis auf die Grundmauern nieder. Nach dem Abklingen des Feuersturms blieben eine erkaltende Öde und lähmendes Entsetzen. Ober- und Unterkirche waren vollkommen ausgebrannt und dort wo sich einst das prächtige Gewölbe der Oberkirche mit all seinen reichen Stuckierungen und Fresken befand, war nichts als eine große Leere, über die sich der Himmel wölbte. Der prächtige Hochaltar, die beiden Seitenaltäre, die Stuckierungen der Wände, die Orgelempore mit Orgel, die Kanzel und viele weitere Gegenstände wurden ein Raub der Flammen und unwiederbringlich zerstört. Die enormen finanziellen Opfer und Anstrengung vieler Generationen von Sodalen der Marianischen Männerkongregation "Mariä Verkündigung" am Bürgersaal zu München im Rahmen von Errichtung und Ausstattung der Bürgersaalkirche, sowie das historische Erbe von großen Künstlern der jeweiligen Epoche wurden in einer Nacht ausgelöscht.

,, Sie legten an dein Heiligtum Feuer, entweihten die Wohnung deines Namens bis auf den Grund.'' (Aus Psalm 74)

Bilder der Oberkirche des Bürgersaals vor der Zerstörung: 

Burgersaalkirche-Vorkrieg

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Bilder der Zerstörung nach dem Luftangriff in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944

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